Eisenach. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt hat am Mittwoch, 19. August 2026, den Auftakt seiner Sommerreise in Eisenach absolviert. Begleitet wurde er dabei von Oberbürgermeister Christoph Ihling und Staatssekretär Christian Hirte. Im Zentrum des Besuchs standen nach Angaben der Stadt jene Menschen, die sich ehrenamtlich oder im Rettungsdienst engagieren.
Der Minister besuchte zunächst die Wartburg, wo ihn Burghauptmann Martin Eberle empfing. Anschließend ging es zu Fuß über die Karlstraße, wo Dobrindt Gespräche mit Passantinnen und Passanten führte. Bei der Marktveranstaltung „Saus & Braus" unterstützte er eine Spendenaktion zugunsten der Caritas-Tafel.
Übung mit Atemschutz bei der Feuerwehr
Station machte Dobrindt außerdem bei der Eisenacher Feuerwehr. Dort trafen rund 50 ehrenamtliche und acht hauptamtliche Kräfte zusammen. Der Minister legte die komplette Schutzausrüstung an und beteiligte sich gemeinsam mit Mitgliedern der Jugend- und Freiwilligen Feuerwehr an einer Übung, bei der ein präpariertes Palettenhaus abgelöscht wurde.
Während des anschließenden Beisammenseins ging gegen 20.09 Uhr ein echter Alarm ein: Gemeldet war ein Zugbrand in der Nähe von Wartha. Vor Ort stellte sich heraus, dass ein Problem an der Bremsanlage die Ursache war.
Zum Abschluss lud Dobrindt die gesamte Eisenacher Feuerwehr zu einer politischen Bildungsfahrt nach Berlin ein. Dort sollen die Gespräche über künftige Ausstattung und Unterstützung der Einsatzkräfte fortgesetzt werden.
Quelle: Eisenach Online vom 20. August 2026.